Wenden


Die alte und neue Kunst WENDEN

Wir werden gemeinsam eine Brücke schlagen. Eine Brücke zwischen dem Wissen unserer Vorfahren – jener Weisen und Heiler, die wussten, dass ein Wort manchmal mehr bewirken kann als ein Messer – und den modernen Erkenntnissen darüber, wie unsere Gedanken unsere Realität formen.

Viele von euch kennen das ‚Warzenwenden‘ vielleicht noch von der Großmutter oder aus alten Erzählungen. Es ist ein Akt des Vertrauens: Man gibt etwas ab, das nicht mehr zu einem gehört. Man spricht zu dem, was stört, und weist ihm einen neuen Weg.

Doch dieses Seminar ist kein medizinischer Kurs. Wir nutzen das Bild der ‚Warze‘ als Metapher für alles in unserem Leben, das uns belastet, das unschön wuchert oder uns im Weg steht – seien es Ängste, alte Glaubenssätze oder Blockaden.

Wenden bedeutet: Den Blickwinkel ändern. Es bedeutet, aufzuhören, gegen das Symptom zu kämpfen, und stattdessen die Energie dahinter zu verwandeln. In den nächsten drei Tagen werden wir lernen, wie wir unser Schicksal nicht nur ertragen, sondern es mit der Kraft unserer Intention und unserer Worte zum Positiven wenden.

Ich lade euch ein: Lasst uns gemeinsam schauen, was in eurem Leben bereit ist, zu gehen – und was Neues an dieser Stelle wachsen darf.“


Zeiten

Donnerstag,  17. -Samstag 19. September

Donnerstag 16.00- 21.00 Uhr

Freitag  und Samstag 09.30- 17.00 Uhr

16 AE

Wenderkreis von 17.-19. September 2026

Es ist keine Technik oder Methode, die man erlernen kann. Wenden ist eine Fähigkeit, die zum gegebenen Zeitpunkt gelebt sein will. Jetzt ist Deine Zeit

470,00 €

  • verfügbar

 

Die Aufgaben eines Wenders umfassen verschiedene Heilpraktiken, die auf geistiger Ebene durchgeführt werden, um Krankheiten und Beschwerden zu lindern oder abzuwenden.

Linderung von körperlichen Beschwerden:

Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule.

Neuralgien, Gelenkrheumatismus und Muskelverspannungen.

Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Nieren und Harnwege.

Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, Prellungen und Blutergüssen.

Unterstützung bei psychischen und emotionalen Belastungen:

Hilfe bei Erschöpfungszuständen und depressiver Verstimmung.

Unterstützung bei seelischem Kummer und Prüfungsängsten.

Behandlung von spezifischen Beschwerden:

Warzen und Hühneraugen.

Allergien und Heuschnupfen.

Postoperative Betreuung:

Begleitung und Unterstützung während der Genesung nach Operationen.

Fernwenden:

Geistiges Wenden aus der Ferne, basierend auf einem Foto oder der Handschrift der betroffenen Person.

Tägliche Auseinandersetzung mit der Krankheit über einen vereinbarten Zeitraum.

Traditionelle Heilmethoden:

Anwendung von Wendersprüchen und geistiger Arbeit im Energiefeld des Menschen oder Tieres.

Nutzung des Mondzyklus (abnehmender und zunehmender Mond) für die Heilung.

Die Arbeit eines Wenders basiert auf überliefertem Wissen und wird oft innerhalb der Familie weitergegeben. Sie erfordert keine physischen Hilfsmittel wie Salben oder Medikamente, sondern beruht auf spirituellen und energetischen Praktiken.

 

Möglichkeiten der Anwendung:

  • Besserung des Allgemeinbefindens
  • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
  • Neuralgien
  • Gelenkrheumatismus
  • Kopfschmerz, verursacht durch Muskelverspannung
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie der Nieren und Harnwege
  • Menstruationsbeschwerden
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Prellungen und Blutergüsse
  • Erschöpfungszustände, depressive Verstimmung
  • Leistungsschwäche in der Schule, Prüfungsängste
  • Postoperative Betreuung
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Warzen und Hühneraugen
  • Seelischer Kummer
  • Neurodermitis usw.

Die Ursprünge der Wenden-Tradition reichen bis in die vorchristliche Zeit zurück und sind eng mit den Praktiken heidnischer Priesterinnen und Druiden verbunden. Aus diesen alten Traditionen und Wendermethoden entwickelten sich im Laufe der Zeit verschiedene Formen des Wendens.

Im Mittelalter waren unterschiedliche Heilweisen verbreitet, darunter das Wenden, bei dem Krankheiten auf geistiger Ebene "abgewendet" wurden. Der Mondzyklus spielte dabei eine wichtige Rolle, da die Heilpraktiken oft an die Phasen des abnehmenden und zunehmenden Mondes angepasst wurden.

Eine Form des Wendens war das Gebetsheilen, bei dem spezielle Heilsprüche verwendet wurden, um Gott oder die Heilige Jungfrau Maria um Genesung zu bitten. Andere Methoden umfassten das Besprechen, das Blutstillen und das Fernwenden, bei dem die Kranken nicht physisch anwesend sein mussten.

Die Tradition des Wendens wurde über Generationen weitergegeben und ist eine der ältesten Formen des Geistheilens in Europa. Schriftliche Aufzeichnungen darüber existieren seit dem 12. Jahrhundert. Trotz der Verfolgung durch Vertreter des Christentums und der Hexenverfolgungen im 15. bis 18. Jahrhundert hat sich das Wenden bis heute erhalten und wird in Österreich weiterhin praktiziert.

Schon als Kind durfte ich zusehen, wie mein Großvater Warzen wendete. Wissbegierig wollte ich diese Tätigkeit erlerne.

Doch mein Großvater sagte: Deine Zeit wird kommen. 

Jetzt weiß ich, meine Zeit ist gekommen.

Es ist keine Technik oder Methode, die man erlernen kann. Wenden ist eine Fähigkeit, die zum gegebenen Zeitpunkt gelebt sein will.

 Franz Moser


Veranstaltungsort

Das Seminar findet in der Lebensschule Moser Praxis (Jurte) Pinsdorf statt.

Wir arbeiten in einer Kleingruppe, max. 8 Teilnehmern.

Wir bieten eine angenehme Lernatmosphäre in unserer Lebensschule Moser Jurte.

Referenten: Franz und Birgitt Moser

Übernachtungsmöglichkeiten sind in der nahen Umgebung möglich. 

Unsere Ferienwohnung hat 2 Doppelzimmer und ein Einzelzimmer und sind über uns zu buchen.