EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing

 

Komplizierter Name, einfache Wirkung

 

EMDR wird in der Trauma-Therapie eigesetzt zur Verarbeitung von Schockerlebnissen, Ängsten, Allergien, Phobien, etc. Eine Situation in der wir schlimme Ereignisse erleben ist vergleichbar mit einem Blitzeinschlag. Dabei werden unsere Gehirnhälften getrennt und Erlebtes kann nicht verarbeitet und abgelegt werden. Daraus können negative Emotionen, Gedanken und Verhaltensmuster entstehen, die uns unter Umständen das ganze Leben begleiten und beeinflussen.
Ganz vereinfacht gesagt wird durch Augenbewegungen die Verknüpfung der Gehirnhälften hergestellt in Verbindung mit den erlebten Bildern und somit wird die Blockade gelöst. Das Ereignis kann verarbeitet und abgelegt werden. EMDR wirkt also wie Rapid Eye Movement (REM) in unseren Traum-Phasen.
Das funktioniert so: Während wir träumen, bewegen sich unsere Augen ganz schnell hin und her und wir verarbeiten dabei die Bilder des Tages. Da der Sehnerv direkt mit dem Gehirn verbunden ist, synchronisiert er durch das nach-links-und-rechts-sehen unsere Gehirnhälften.
Die gleiche Wirksamkeit wird auch im wachen Zustand erzielt und zwar durch das gezielte Bewegen der Augen, eine sogenannte bilaterale Stimulation, im Zusammenhang mit ausgewählten Emotionen und Bildern die verarbeitet werden sollen.
EMDR hat sich aber auch im Coaching-Bereich bewährt und ist eine effektive Methode zur Arbeit mit Coaching –Themen.

Neue Blickwinkel durch EMDR

Ich setzte die Arbeit mit den Augenbewegungen ein, um eure kleinen und großen Themen des Lebens in Angriff zu nehmen...

  • Stärkung der persönlichen Zufriedenheit
    (Dinge, die man schon immer mal tun wollte...)
  • Entwicklung der persönlichen Potentiale
    (Selbstbewusstsein, Selbstwert, ...)
  • Stärkung der eigenen Stärken und Reduzierung der Schwächen
    (Rauchen aufhören, Süßigkeiten reduzieren, ...)
  • Aneignung von positiven Denk- und Verhaltensmuster
    (Das Glas ist halb voll, "ja ich kann es schaffen", ...)
  • Erreichen von persönlichen Zielen und Visionen
    (Sportliche Ziele, berufliche Orientierung, ...)
  • Zunahme von Motivation und Leistungsbereitschaft
    (Konzentrierter lernen)
  • Stress-Abbau